Telemedizin

Das nichtärztlich-medizinische Personal in schwer erreichbaren Regionen Afrikas steht immer wieder vor der Herausforderung, unter schwierigsten Rahmenbedingungen auch in kritischen Fällen agieren zu müssen. Selbständig und im Regelfall ohne direkte ärztliche Unterstützung müssen weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Telemedizinanwendungen können dabei helfen.

Die World Health Organization (WHO) definiert Telemedizin allgemein als “The delivery of healthcare services, where distance is a critical factor, by all healthcare professionals using information and communication technologies for the exchange of valid information for diagnosis, treatment and prevention of disease and injuries, research and evaluation, and for the continuing education of healthcare providers, all in the interests of advancing the health of individuals and their communities” (vgl. http://www.telemedizin24.de/tm24inhalte/content/services/faq/index_ger.html). Nach dieser Definition beinhaltet die Telemedizin explizit auch den Informationsaustausch und Wissenstransfer zwischen den partizipierenden Akteuren, sowie die kontinuierliche Weiterbildung der Gesundheitsanbieter.

HITA e.V. möchte zum einen durch verschiedene Projekte fundiertes und aktelles Wissen vermitteln, um den oben genannten Anforderungen gerecht zu werden. Darüber hinaus soll eine ganz konkrete Telemedizinanwendung umgesetzt werden. Wir wollen langfristig eine Telemedizinzentrale aufbauen, die von Krankenschwestern bzw. Hebammen rund um die Uhr kontaktiert werden kann, um in diesem Zentrum medizinische Expertise abrufen zu können.