Wir haben Großes vor!  -  Die HITA Vision

Aus diesem Grund haben wir unser Ziele in überschaubarere Teilprojekte gegliedert. Alle Teilprojekte dienen einem gemeinsamen Ziel, nämlich der Verbesserung der Gesundheitssysteme in ländlichen Gebieten Ghanas. Sie sollen aufzeigen, wie der Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien die Gesundheitsversorgung in Afrika unterstützen kann.

Wir haben unsere Vision in drei Bereiche unterteilt: Projekte im  Bildungsbereich, Infrastrukturprojekte und konkrete Projekte im Bereich Telemedizin. Grundsätzlich sollte jedoch angemerkt werden, dass die Umsetzung unserer Visionen abhängig von den Finanzierungsmöglichkeiten ist. Als gemeinnützige Organisation sind wir auf Spenden und Drittmittel angewiesen.

HITA VISION 

Bildungsprojekte

Infrastrukturprojekte

Telemedizinprojekte

Mobile Library eHealth Campus Virtuelles Telemedizinzentrum
Call2Learn Schule Telemedizinzentrum
SMS2Learn eHealth Forschungsinstitut
WEB2Learn
Wiki4Health

Wir haben unsere Ideen in Aktivitäten gegliedert, die zum Teil gleichzeitig in Projekten stattfinden, zum Teil jedoch aufgrund von fehlenden Geldern nur nach und nach bearbeitet werden können. Unser großer Traum ist es, gemeinsam mit unseren Ghanaischen Partnern einen eHealth Campus und ein internationales eHealth Forschungsinstitut zu errichten. Wie viele Träume, ist dieser nicht so ohne weiteres zu verwirklichen. Infrastrukturprojekte wie dieses benötigen eine lange Vorlauf- und Planungszeit und noch viel mehr finanzielle Mittel. Dafür benötigen wir viele Spenden.

Unsere Projekte im Bildungsbereich sind schneller und einfacher zu realisieren – auch tragen Sie dazu bei, dass wir eine unmittelbare Hilfestellung geben können. Hier haben wir schon erste Fortschritte gemacht.

SMS2LearnBildschirmfoto-2013-06-28-um-12.38.14Call2Learn

Diese haben wir unterteilt in die Ansätze  mHealth & mLearning (mobile health & learning) und  eHealth & eLearning (electronic health & learning). So haben wir in den letzten Jahren im Projekt WEB2Learn in verschiedenen Schulen Computerlabs eingerichtet und Computernetzwerke aufgebaut. Auch haben wir gemeinsam mit unseren Afrikanischen Partnern ein Wiki für pflegerische Inhalte implementiert, das in Ghana in den Schulen angewendet und ausgebaut wird.  Im Wiki4Health einem eHealth-Projekt, dass eLearning auch off-line, also ohne Internetanschluss ermöglicht reagieren wir auf die Tatsache, dass zwar viele der Berufsschulen mittlerweile über eine IuK-Infrastruktur verfügen, aber dass für diese die Inhalte fehlen. Das Wiki-Projekt gibt die gemeinsame Erarbeitung des Wissens (z.B. Prüfungsthemen) in die Hände der Auszubildenden und trägt damit zu Motivation, Engagement und Identifikation mit den Inhalten bei.

Außerdem verfolgen wir in einem weiteren mHealth Projekt, der Mobile Library den Ansatz, die wichtigsten Lehrbücher so aufzubereiten, dass sie mittels modernen Mobilfunktelefonen abgerufen werden können.

Mittelfristig angelegt sind unsere konkreten Ideen für den Einsatz von Telemedizin zur Unterstützung des nichtärztlichen Personals außerhalb der Städte. So soll das virtuelle Telemedizinzentrum mittelfristig eine direkte Hilfe für Krankenschwestern und Hebammen bieten. Diese sollen 24 Stunden rund um die Uhr die Möglichkeit haben, einen Arzt zu kontaktieren, um im Notfall ärztliches Fachwissen konsultieren zu können.

Längerfristig angelegt sind unsere Infrastrukturprojekte. Sie dienen dazu, die Aus- und Weiterbildung nachhaltig zu verbessern. Die Schule versteht sich dabei nicht als separates konkurrierendes sondern als ergänzendes Angebot zum bestehenden Schulwesen. Durch die enge räumliche Verknüpfung der existierenden Einrichtungen mit einer Modellschule profitieren auch die Schüler der staatlichen Einrichtungen direkt vom erweiterten Infrastruktur- und Bildungsangebot.

Das internationale ausgerichtet Forschungsinstitut soll die Nachhaltigkeit aller Ansätze sicherstellen, indem sie die neuesten technischen und medizinischen Entwicklungen und Trends erforscht und auf den besonderen Bedarf Ghanas und Afrika hin anpasst. Dabei werden Forschungsteams aus Ghana und anderen Nationen gemeinsam angemessene technische Lösungen entwickeln, um die Gesundheitssysteme in den sogenannten “sich entwickelnden Ländern” zu unterstützen.

Last but not least soll das Forschungsinstitut eng mit dem Telemedizinzentrum zusammenarbeiten. Im Telemedizinzentrum werden konkrete Telekonsultations- und andere -dienstleistungen für Ghana und darüber hinaus kommerziell angeboten.

Wenn Ihnen unsere Visionen auch gefallen, unterstützen Sie unsere Projekte aktiv – Werden Sie Mitglied oder spenden Sie!