Vom Kinderglück

Autor: Maximilian Glätzner

Der Blick in Weltalmanach 2018 verrät, dass im Jahre 2016 in Deutschland 82.668.000 Menschen lebten. Seit 2015 schrumpft die Bevölkerung in Deutschland jährlich um etwa 0,1 %. Eine Frau in Deutschland bekommt im Durchschnitt 1,5 Kinder. Die Geburtenraten sind also im Vergleich zum Rest der Welt gering. Von 1000 Säuglingen überleben in Deutschland ziemlich genau 99,7% ihr erstes Lebensjahr. Es sind nun wieder 99,6% von diesen Kindern, die das fünfte Lebensjahr erreichen werden; die Kinder haben dann eine durchschnittliche Lebenserwartung von 82 Jahren.

Was verraten uns diese Daten nun? Sie spiegeln lediglich statistische Realitäten wieder, die vor allem im demografischen, ökonomischen und politischen Kontext interessant sind. Der Weltalmanach verrät aber nichts über die tatsächliche Realität von Geburten und den Vorgängen. Zahlen und Daten können die Erfahrung ein Kind zu bekommen nicht darstellen.  Was bedeutet es also für eine Mutter in Deutschland ein Kind zu bekommen? Das ist natürlich von Mutter zu Mutter unterschiedlich und man müsste dazu am besten mal eine Mutter in Deutschland befragen, aber gewisse Tendenzen lassen sich auch so beobachten: In Deutschland spricht man im Allgemeinen vom Kinderglück – ein Kind zu bekommen ist für die meisten werdenden Eltern ein gute Nachricht und etwas Erfüllendes im Leben.

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Zunächst mag eine Schwangerschaft vielleicht überraschen, aber sehr schnell macht sich Freude breit. Häufig wird dann zuerst der Lebenspartner informiert und dann die eigenen Eltern, die sich als werdende Großeltern natürlich auch auf ihr Enkelkind freuen. Junge Eltern beginnen jetzt damit, sich einen Namen für ihr Kind auszusuchen und beginnen damit, Baby-Sachen einzukaufen. An alles muss gedacht sein, wenn das Kind das Licht der Welt erblickt: Kleidung, Nahrung, Fläschchen für Milch, Windeln, Spielzeuge, Kuscheltiere und vieles mehr. Vielleicht beginnt man sogar ein Kinderzimmer für das Kind einzurichten, mit den passenden Möbeln versteht sich. Andere Eltern überlegen sich nun wohlmöglich auch umzuziehen und ein neues Heim für die größer werdende Familie zu suchen.

Es gibt jedenfalls eine Menge zu tun und es scheint als würden all die anderen Bestandteile des Lebens, die vorher noch so wichtig waren – zum Beispiel die eigene berufliche Karriere – in den Hintergrund treten. Alles was nun zählt, ist das Baby und die Familie. Natürlich muss die Schwangere häufiger zum Frauenarzt, um die Entwicklung des kleinen Embryos zu beobachten und zu begleiten. Für werdende Mütter gibt es wahrscheinlich keine schlimmere Sorge, als die, dass es dem Kind im Bauch nicht gut geht, doch in den meisten Fällen verläuft eine Schwangerschaft ohne ernste Komplikationen. Es kommt der Zeitpunkt, an dem die neun Monate Schwangerschaft zu Ende gehen. Nicht selten werden Kurse besucht, um den Umgang mit einem Säugling zu lernen und zu üben. Andere lesen Bücher über Babys und Erziehung im frühkindlichen Alter und wieder andere fragen ihre eigenen Eltern um Rat, was man bei einem Neugeborenen alles beachten muss.

Schließlich bekommt man einen Termin für die Geburt und wird sich früher oder später in ein Krankenhaus begeben – natürlich gibt es auch hier Ausnahmen wie zum Beispiel ein Geburtshaus oder die Option von einer Hebamme unterstützt, das Kind zu Hause zu bekommen. Im Krankenhaus wird man intensivmedizinisch betreut und es stehen eine Reihe medizinischer Optionen zur Verfügung – sollte es Grund zu Annahme geben, dass Handlungsbedarf besteht: Liegt das Baby in der richtigen Position? Sollte gegebenenfalls ein Kaiserschnitt durchgeführt werden? Sollte man die Geburt mittels Medikamenten früher als geplant einleiten oder sogar hinauszögern? Natürlich kann es trotzdem Komplikationen geben. In seltenen Fällen hat das Neugeborene noch nicht die Fähigkeit eigenständig zu leben und muss in einen Inkubator und künstlich beatmet und ernährt werden. Für die Eltern ist das sicherlich nicht schön und mit Ängsten verbunden, doch ein Team von Ärzten und Pflegern helfen den Eltern dabei die Situation zu meistern.

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Die eingangs genannten Zahlen geben aber die medizinische Realität ziemlich authentisch wieder: In den seltensten Fällen gibt es Komplikationen und in den meisten Fällen können die Eltern ihr Kind schon bald zu Hause willkommen heißen.  Spätestens dann sollte der Name des Kindes feststehen, wenn man Dankeskarten schreibt für die etlichen Glückwünsche von Verwandten, Freunden und Bekannten. Das Kinderglück ist nun perfekt. Auch wenn mit Kindern und deren Heranwachsen immer auch Sorgen und Probleme verbunden sind, gibt es wenige Eltern, die es bereuen, ein Kind bekommen zu haben. Sich über Kinder zu freuen, mag hier in Deutschland selbstverständlich erscheinen und über mögliche Komplikationen sind wir uns hier zulande häufig nicht im Klaren. Die Realität von Schwangerschaften und Geburten sehen aber in anderen Gegenden des Planeten gänzlich anders aus. Als Beispiel soll uns hier Ghana dienen, da ich selbst im Sommer 2017 in Ghana war und wir mit der NGO Healthcare Information Technologies for Africa e.V., kurz HITA e.V, einen Schwerpunkt unserer Arbeit in Ghana haben.

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2016 lebten in Ghana 28.207.000 Menschen. Die Bevölkerung wächst jährlich um 2%. Das liegt vor allem an den hohen Geburtenraten in Ghana: Eine ghanaische Frau bringt im Schnitt 4,1 Kinder zur Welt. Große Unterschiede gibt es auf der anderen Seite aber auch wiederum bei den Sterblichkeitsraten. Von den neugeborenen Kindern werden nur 95,7% das erste Lebensjahr vollenden. Von diesen 95,7% werden weitere 6,2% keine vier Jahre alt. In Zahlen sind das über 56.000 Kinder jährlich in Ghana, die noch vor Vollendung ihres fünften Lebensjahres sterben. Doch selbst die Kinder in Ghana, die älter als vier Jahre werden, haben nur eine Lebenserwartung von 61 Jahren. Das sind über 20 Jahre weniger als die Lebenserwartung in Deutschland oder anderen Industrienationen beträgt. Diese zahlen lassen die ökonomische und medizinische Realität Ghanas erahnen. Das Land ist in weiten teilen immer noch von Armut geprägt und die uns bekannte medizinische Infrastruktur gibt es nur für die Privilegierten in den Großstädten. Ghanaer, die in den ländlichen Randregionen Ghanas leben (wie zum Beispiel in Ost-Ghana, wo wir als HITA e.V aktiv sind) werden nicht selten nie in ihrem Leben einen Arzt zu Gesicht bekommen. Tatsächlich gibt es in sehr vielen Gebieten einen massiven Ärztemangel, vom Mangel an Medikamenten und sonstiger Ausrüstung ganz zu schweigen. Fast das gesamte Gesundheitswesen in diesen Gegenden basiert auf nicht-ärztlichem medizinischen Personal: Krankenschwestern, Krankenpflegern und Hebammen.

Die hygienische Situation in den „Health Center“ vor Ort – das sind Krankenstationen und Arbeitsplätze der Krankenschwestern und Hebammen – ist aufgrund der mangelhaften Ausrüstung häufig katastrophal, die Infektionsrate entsprechend hoch. Gerade in der Geburtenmedizin kommt es so zu vielen tödlich verlaufenden Infektionen bei den Müttern. Es gibt keine Inkubatoren oder Beatmungsmasken für Säuglinge: Kommt ein Kind zu früh, stirbt es häufig ohne die Chance auf angemessene medizinische Versorgung. Untersuchungen während der Schwangerschaft gibt es auch viel zu selten und die Qualität dieser Untersuchungen ist mangelhaft: Komplikationen können also nicht rechtzeitig erkannt werden. Da es auch keine ausgebildeten Fachärzte gibt, kann auch nicht angemessen auf Komplikationen reagiert werden. Doch was bedeutet all das für die Menschen vor Ort? Was bedeutet das für die einzelne ghanaische Mutter, die sich über all die genannten Zahlen keine Gedanken macht und nur ihr Kind gesund auf die Welt bringen möchte? Auch diese Frage kann ich natürlich nicht wirklich beantworten, aber ich erinnere mich noch sehr gut an die schwangere Frau aus einem Health Center etwa 20 Minuten von der ost-ghanaischen Stadt Ho entfernt.

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Auch in diesem Health Care Center gibt es eine Entbindungsstation. In einem heruntergekommenen Gebäude befinden sich drei Räume, die durch Tücher voneinander abgetrennt sind. In einem dieser Räume befindet sich ein kalter Tisch aus Edelmetall, der ein bisschen an einen Seziertisch erinnert. Auf diesem Tisch lag die hochschwangere Frau, halbnackt nur in Tücher gewickelt. Es befand sich keine Decke oder Matratze auf dem Tisch. Sie war sehr aufgeregt und sehr ängstlich. Freude in ihrem Gesicht konnte ich nicht erkennen, reden wollte sie auch nicht. Sie wird sich viele Gedanken und Sorgen gemacht haben. Wahrscheinlich hat sie sich gefragt: „Was passiert, wenn etwas schief geht und mein Kind Hilfe braucht? Was passiert, wenn ich sterbe und mein Kind ohne Mutter aufwachsen muss? Was, wenn mein Kind nicht gesund auf die Welt kommt, wie werde ich ihm helfen können? Wie werde ich das Kind überhaupt ernähren?“

Die Hebamme und Krankenschwestern konnten sie natürlich auch nicht wirklich beruhigen, sie wissen ja selber, dass eine Geburt in diesen Gegenden Ghanas sehr gefährlich ist. Die Säuglingssterblichkeitsrate ist in den ländlichen Gebieten Ghanas selbstverständlich deutlich höher als zum Beispiel in der Hauptstadt Accra. Ob das Kind richtig herum lag und gesund war, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand. Wie die Geburt ausgegangen ist und, ob das Kind gesund auf die Welt gekommen ist und auch die Mutter überlebt hat, weiß ich nicht. Nach einer erfolgreichen Geburt wäre sie jedenfalls in das kleine Nachbarzimmer gekommen, um auf einem der fünf Betten die nächsten Tage zu verbringen – in der Hoffnung sich nicht mit einer Infektion anzustecken oder stärkere Blutungen zu bekommen. Fest steht jedenfalls, dass eine ghanaische Mutter selten nur ein Kind bekommt. Das Risiko während einer Geburt zu sterben, ist also entsprechend hoch.

Hier in Deutschland wird zwar von Kinderglück gesprochen, in Ghana ist die Realität für die Menschen leider zu oft eher ein Unglück. Die Eltern in Ghana lieben ihre Kinder natürlich trotzdem und erfreuen sich an ihnen. Was für uns aber völlig trivial erscheinen mag, ist an anderen Orten dieser Welt ein Privileg. Wir von HITA e.V  wollen das ändern, wir wollen, dass Kinder zu  bekommen für die Menschen in Ghana und in anderen afrikanischen Ländern auch ein großes Glück darstellt. Dazu versuchen wir das Gesundheitswesen nachhaltig zu verbessern und setzen dabei auf IT-Strukturen. Informieren Sie sich über unsere Arbeit und unterstützen Sie uns!


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Neue Crowdfunding Kampagne gestartet

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crowdfunding-3158320_1280Wir haben für unseren Verein eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform WeCanHelp eingerichtet. Es gibt dort außerdem die Möglichkeit bei 1719 Onlineshops von Unternehmen einzukaufen und dadurch ohne Aufpreis einen Prozentsatz der Einkaufssumme an HITA zu spenden. Zusätzlich bietet uns WeCanHelp die Option kleine Spenden von 5 Euro per CHARITY-SMS anzunehmen. Die Plattform WeCanHelp unterstütz auf diese innovative Weise 11142 weitere soziale und gemeinnützige Einrichtungen, Vereine und Institutionen. Der Spendenbeitrag wird zu 100 % weiter gereicht. Akzeptiert werden die Zahlungsmethoden “Sofort”, “Sepa Lastschrift”, “PayPal”, “MasterCard” und “Visa”. Es ist keine Registrierung notwendig. Weitere Infos auf unserer Profilseite bei WeCanHelp: https://www.wecanhelp.de/478467002/spendenprojekt. Die Seite für eine direkte Geldspende an die Crowdfunding-Kampagne sieht wie folgt aus, durch klicken auf das Bild kommt man zur verlinkten Webseite.

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WeCanHelp unterstützt HITA e.V. zusätzlich und erhöht jede erste Abbuchung einer Dauerspende zwischen 10 € und 250 € mit Unterstütung der Stiftung Bildungsspender um 10% !!!

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Teilnahmebedingungen für die Erhöhung: WeCanHelp erhöht jede erste Abbuchung einer Dauerspende zwischen 10 und 250 Euro um 10%. Beispiel: Auf die erste Abbuchung einer Spende über 100 Euro packt WeCanHelp 10 Euro oben drauf. Dauerspenden werden monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich per Lastschrift eingezogen und können jederzeit beendet werden. Spender kann jede Privatperson oder Firma sein. Die Aktion wird von der Stiftung Bildungsspender unterstützt. Weitere Details bei WeCanHelp.

Einschränkungen für die Erhöhung: Dauerspenden von einer Privatperson oder Firma an dieselbe Einrichtung werden einmalig höchstens um 25 Euro aufgestockt, auch wenn höhere Spenden in mehrere Einzelspenden aufgeteilt werden. Gemeinnützige Einrichtungen sind als Spender ausgeschlossen.


Mit einer CHARITY SMS helfen!

Charity_SMSEs gibt bei WeCanHelp die Möglichkeit eine kleine Spende per Charity SMS zu senden. Senden Sie hierzu eine SMS mit dem Inhalt GIB5 478467002 an die Nummer 81190 um den HITA e.V. mit einem Beitrag von 5 Euro zu unterstützen. Die Kosten betragen 5,17 Euro zzgl. Ihrer Tarifkosten für SMS. WeCanHelp erhebt keine eigene Gebühr, sondern reicht den erhaltenen Betrag zu 100 % weiter. Weitere Infos [hier].

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Durch Onlineeinkäufe einfach und ohne Zusatzkosten unterstützen!

Bei der Spendenplattform WeCanHelp führen wir unser Crowdfunding Konto, außerdem kann man über die Plattform auch Beiträge per Charity-SMS versenden. Eine weitere innovative Idee von WeCanHelp ist die Möglichkeit, durch den eigenen Einkauf im Internet simpel und ohne zusätzliche Kosten spenden zu können. WeCanHelp hat mittlerweile 1719 Onlineshops von Unternehmen, Agenturen und Portalen. Darunter sind viele bekannte und häufig genutzte Anbieter – sicherlich auch welche, bei denen Sie hin und wieder einkaufen. Beispielsweise gehören Conrad, Die Bahn, Bonprix, Media Markt, Bücher.de, Tripadvisor, Tchibo, Otto, Ebay, Expedia, Ikea, Booking.com, Lufthansa, Verivox, Viking oder C&A zum Sortiment. Für den Einkäufer entstehen keine Mehrkosten. Die jeweiligen Unternehmen zahlen einen Prozentsatz der Einkaufssumme als Spendenbeitrag über WeCanHelp an HITA. Insgesamt sind bei der Plattform 11142 weitere soziale Einrichtungen, Vereine und gemeinnützige Organisationen eingetragen und es wurden bereits über 7,41 Mio. € gesammelt.


Wie das Ganze funktioniert:

Auf unserer Profilseite bei WeCanHelp gibt es die Möglichkeit direkt zu spenden, das Hauptfeld liegt aber in der Vernetzung mit verschiedenen Unternehmen, die Onlineshopping anbieten. Die Zahl der teilnehmenden Anbieter ist steigend. Klickt man nun auf den Einkaufskorb rechts oben im Bild mit der Bezeichnung “Mit Einkauf helfen”, kommt man auf die unten abgebildete Seite. Das angezeigte Foto ist ebenfalls mit der Seite verlinkt. HIer findet man die am häufigst genutzen Angebote und kann nach weiteren suchen. Es sind wirklich sehr viele vertreten, schauen Sie auf dieser Seite zunächst nach, bevor Sie ein Produkt bei einem Anbieter online erwerben. Für Sie fallen keine zusätzlichen Kosten an und bis auf die zusätzlichen Klicks entsteht kein Mehraufwand. Beispielsweise durch eine Buchung von Bahntickes, Hotelzimmern oder einer Flugreisen, durch den Einkauf von Büchern, Blumen, Kleidung, Möbeln, Bürobedarf oder Elektrogeräten, gehen Spendengelder an HITA. Also sollten Sie ohnehin vorhaben, bei einem der Anbieter einzukaufen, machen Sie es über WeCanHelp, tun Sie etwas Gutes dadurch und helfen Sie uns damit, unsere Projekte umsetzen zu können. Hat man einen Shop gefunden, gelangt man auf die jeweilige Beschreibungsseite von WeCanHelp, auf der die Abläufe erklärt werden und wie hoch der Spendenanteil ist. >>> Link: https://www.wecanhelp.de/478467002/websearch

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Informationen zur Gutschriftshöhe: Die ausgewiesene Gutschriftshöhe erhält komplett Healthcare Information Technologies for Africa e.V.. Dies entspricht einem Anteil von 90% der Gesamtgutschrift, die wir vom Shop erhalten. 10% verbleiben bei uns zur Kostendeckung. Ausgenommen hiervon sind in wenigen Fällen Warenkorbestandteile, die wir laut Weisung des Shops nicht weitergeben dürfen. Wir sind bemüht, die angegebenen Werte stets aktuell zu halten. Trotzdem lässt sich hieraus keine Verbindlichkeit ableiten. Entscheidend ist allein die tatsächliche Gutschriftshöhe, die wir vom Shop erhalten.


Kleine Auswahl an häufig genutzen Anbietern:

Das gesamte Sortiment an 1719 Anbietern, über die man für den HITA e.V. spenden kann, finden sich auf der Webseite: https://www.wecanhelp.de/478467002/shopsearch. Wir haben hier eine kleine Auswahl an häufig genutzen Anbietern bereits verlinkt. Beim Anklicken auf die aufgeführten Logos gelangt man zur jeweiligen Seite bei WeCanHelp mit den ausführlichen Informationen.

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Zahlungsmethoden:

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Volleybälle für Grundschüler und neue HITA Office in Ghana

Thomas begrüßt die Kids 2

Unser HITA Team ist nach der ausgiebigen und erfolgreichen Projektreise mittlerweile wieder in Deutschland. Es ist einiges in der Volta Region passiert und es wurde viel geschafft! Die Poliklinik in Hasu erhielt neue medizinische Geräte, Möbel und hochwertige Ausrüstung, es wurden zahlreiche Computer, Notebooks, Drucker und Büroequipment an Health Care Center und an Lehrende an der SONAM University gespendet und es ging auch eine Volleyball-Spende an die Kinder einer Grundschule. Schüler der Carlo-Mierendorff-Schule aus Frankfurt haben gesammelt und führen ähnliche Aktionen regelmäßig durch, weitere Infos dazu hier: Taten für Morgen.  Es hat viel in unser Container gepasst, wir konnten umfangreich helfen und viele Menschen glücklich machen. Damit sind aber erst einmal nur die Grundpfeiler gelegt, wir könnten und möchten noch viel mehr machen und weitere derartige Projekte durchführen. Dies geht aber nur, wenn uns die nötigen Mittel zur Verfügung stehen. Am Ende des Artikels stehen alle Informationen, wie man Mitglied wird oder HITA unterstützen kann. Es ist noch einiges zu tun, nun gilt es, dass die installierten, gespendeten und implementierten Technologien entsprechend genutzt werden und auch ein reger Kontakt mit den Akteuren in Ghana besteht. Um dies bestmöglichst zu lösen, wurde eine HITA Office in Ho eingerichtet. Das Campus WLAN läuft, die Eröffnung war ein voller Erfolg. Dieses innovative Pilotprojekt kann auf sämtliche weitere Schultypen in Ghana übertragen werden. Seit der zeremoniellen Einweihung wirkt HITA nun durch Vorsitzenden Thomas Erkert als Development Chief in der Hasu Community. Es wird also spannend bleiben. Im Folgenden sind die Links zu den weiteren Berichte von den Tagen 10 bis 15. Den kompletten Report mit ausgewählten Fotos gibt es auch als PDF hier: Projektreport Ghana – Mai 2018.

hitaho11>>> HITA Team in Ghana – TAG 10 & 11  (26. & 27.05.2018)

hitaho12>>> HITA Team in Ghana – TAG 12  (28.05.2018)

hitaho13>>> HITA Team in Ghana – TAG 13  (29.05.2018)

hitaho14>>> HITA Team in Ghana – TAG 14  (30.05.2018)

hitaho15>>> HITA Team in Ghana – TAG 15  (31.05.2018)

Das SONAM-Projektteam wird neu  ausgestattet 1


Unser HITA Projekt in der PRESSE:

>>> NEWS GHANA: HITA Supports UHAS With WLAN (25.05.18)

>>> GHANA NEWS AGENCY: HITA installs WLAN for UHAS (25.05.18)

>>> MODERN GHANA TWITTER: HITA Installs WLAN For UHAS (25.05.2018)

>>> DAILY GRAPHIC: German NGO supports UHAS with e-learning facility (26.05.2018)

>>> GLOBAL FM ONLINE: HITA foundation hands over a fully furnished ICT lab to UHAS (27.05.2018)

>>> VOLTA ONLINE: UHAS gets IT facility from German NGO (28.05.2018)

>>> VOLTA ONLINE: HITA donates Medical Equipment to Hasu Polyclinic in Adaklu (28.05.2018)

>>> UNIVERSITY OF HEALTH AND ALLIED SCIENCE: HITA Donates ICT Facilty to UHAS (06.06.2018)


Frühere Reports: TAG1TAG 2TAG 3TAG 4TAG 5TAG 6TAG 7TAG 8TAG 9.
Inhaltsverzeichnis: PROJEKTSEITE – Projekt auf der Regierungsseite: GOVERNMENT OF GHANA


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ComputerLab-Eröffnung und Ernennung zum Development Chief

Eröffnung des Computerlabs 2Die WLAN Implementierung an der Universität von Ho ist in vollen Gängen und die ersten Einweihungen und Übergaben fanden bereits statt. Die Berichte unseres HITA Teams von TAG 5 bis TAG 9 sind online. Es ist sagenhaft, was in der kurzen Zeit alles passiert ist und wie viel wir umsetzen konnten! Ein großer Dank geht an alle Beteiligten und Unterstützer, die mitgewirkt haben, damit dieses Projekt Realität wird. Unsere Spezialisten sind rund um die Uhr in Projektarbeiten, Besprechungsrunden und kulturelle Events eingebunden. Aber die Arbeit und der Aufwand haben sich gelohnt! Das neue Computer Lab konnte mit großer Eröffnungsfeier und Pressekonferenz eingeweiht werden. Auch die ghanaische Medien berichteten darüber. HITA Vorsitzender Thomas Erkert wurde außerdem zum Development Chief des Dorfes Hasu ernannt. Hierzu fand eine Zermemonienfeier mit fast 400 anwesenden Dorfbewohnern und dem Chief und der Queen Mother des Adaklu-Distrikts statt. Wow! Natürlich musste sich das Team in traditionelle Tracht kleiden. Im Folgenden stehen die neuen Berichte und Links zu den Presseartikeln.

hitaho1>>> HITA Team in Ghana – TAG 5  (21.05.2018)

hitaho2>>> HITA Team in Ghana – TAG 6  (22.05.2018)

hitaho3>>> HITA Team in Ghana – TAG 7  (23.05.2018)

hitaho4>>> HITA Team in Ghana – TAG 8  (24.05.2018)

hitaho5   >>> HITA Team in Ghana – TAG 9  (25.05.2018)

 Geschafft! Abschluss der feierlichen Übergabe


 Unser HITA Projekt in der PRESSE:

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Frühere Reports: TAG1  -  TAG 2   -  TAG 3   -  TAG 4   -  TAG 5 –  TAG 6  –  TAG 7  –  TAG 8  -  TAG 9.
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WLAN Implementierung an der University of Ho – HITA Team kommt in Ghana an!


Der Bericht von unserem HITA Team von TAG 1 ist online (17. Mai). Spätere Reports: TAG 2   -  TAG 3   -  TAG 4   -  TAG 5 –  TAG 6  –  TAG 7  –  TAG 8  -  TAG 9.  -  TAG 10 & 11  -  TAG 12  -  TAG 13  -  TAG 14  -  TAG 15.


Kompletter Report: REISEBERICHT.  Presse:  PRESS 1  -   PRESS 2  -  PRESS 3  -  PRESS 4  -  PRESS 5  -  PRESS 6  -  PRESS 7  -  PRESS 8.    Regierungsseite:  GOVERNMENT OF GHANA.    Inhaltsverzeichnis: PROJEKTSEITE.


32835606_10160449002685603_5419162568977547264_nWir, Shaun, Leonhard und Karsten – die ersten drei der fünf HITA-Mitstreiter, die bei dieser Arbeitsreise nach Ghana am Start sind – machten uns am 17. Mai auf den Weg nach Accra, diesmal über Brüssel. Beim Verlassen des Flugzeugs am Zielort strömt uns die schwüle Subtropenluft entgegen – Ghana im Mai ist stets eine schweißtreibende Angelegenheit. Der Fahrer unseres Gastgebers UHAS, der University of Health and Allied Sciences in Ho, wartet schon seit einer Stunde. Die Verspätung bedeutet, dass wir einen Teil der Strecke von Accra nach Ho im Dunkeln zurücklegen müssen – das hatten wir eigentlich vermeiden wollen, weil die Straßen des Landes nach Einbruch der Dunkelheit verdammt gefährlich sein können. Die Zahl der Verkehrstoten im Verhältnis zur Einwohnerzahl ist in Ghana fast fünfmal so hoch wie in Deutschland, obwohl der durchschnittliche Ghanaer viel weniger Kilometer zurückgelegt. Aber Michael, unserer Fahrer, kennt die Strecke wie seine Westentasche und bringt uns sicher in die Hauptstadt der Volta-Region.

Hier in Ho ist unser Quartier das Chances Hotel, welches Selfmademan Emanuel Chance vor mehr als 20 Jahren mit eigenen Händen erbaut hat. Seit letztem Jahr zählt Chance zu HITAs wichtigsten Kooperationspartnern im Land. Er verfügt nicht nur über umfangreichen Kontakte in der Volta Region sondern hat auch ein starkes, persönliches Interesse an einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung in seiner Heimatregion. Damit ist er genau der Mann, den HITA benötigt, um auf lokaler und regionaler Ebene erfolgreich Innovationsprozesse anzustoßen.

32842172_10160449003040603_9187293431100080128_nKöchin Katumi und ihr Team warten schon mit Essen auf uns; wohl weil die HITA-Vertreter beim letzten Besuch so sehr von den Kochbananen geschwärmt haben, bekommen wir frittierte Bananen mit einer unbeschreiblichen, heftig scharfen Beilage serviert, dazu Club-Bier – genau das Richtige, um eine langen Reisetag abzuschließen. Wir schlafen bestens, nicht zuletzt weil Chance und in seinen brandneuen Bungalows einquartiert hat.

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Ebola – Wie HITA e.V auch ohne Impfstoff effektiv helfen kann

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Vor ziemlich genau 4 Jahren (Anfang 2014) brach in Westafrika das Ebola-Virus aus. Es war die tödlichste Ebola-Epidemie seit Entdeckung des Virus im Jahre 1976: Über 28.000 Menschen infizierten sich mit dem Ebola-Virus und über 11.000 von ihnen starben. Die Dunkelziffer liegt vermutlich sehr viel höher; es ist davon auszugehen, dass viele Fälle überhaupt nicht erfasst worden sind. In den Medien war das Ebola-Virus auch hierzulande lange Zeit stark präsent, wie man es auch von anderen Krankheiten kennt wie zum Beispiel der Schweinegrippe, Vogelgrippe, EHEC oder auch als aktuelleres Beispiel das Zika-Virus. Unsere Angst vor Krankheiten und deren Folgen erklärt auch unsere Neugier ihnen gegenüber. Der Ebola-Virus war besonders beängstigend und auch in Deutschland hatten viele Menschen Angst vor der Krankheit, die in Afrika wütete. Der Grund: Es gab weder einen Impfstoff noch geeignete Arzneimittel, um das Virus angemessen therapieren zu können. Der Ebola-Virus verbreitete sich aber natürlich nicht in Europa und infizierte fast ausschließlich Menschen aus westafrikanischen Staaten (v.a. Liberia, Sierra Leone und der Senegal). In diesen Staaten herrscht Armut und es gibt keine ausreichende medizinische Infrastruktur. Dies sind selbstverständlich begünstigende Faktoren für eine Epidemie und verschärfen sie sogar.

Anfang 2016 wurde die Epidemie für beendet erklärt und die betroffenen westafrikanischen Staaten gelten seit diesem Zeitpunkt wieder als Ebola-frei.  Ende desselben Jahres wurde verkündet, einen möglicherweise tauglichen Impfstoff gefunden zu haben. Dieser wird allerdings höchstwahrscheinlich nur bei einem bestimmten Erregerstamm des Ebola-Virus helfen können. Dennoch wird mit diesem Impfstoff, der vielleicht noch in diesem Jahr (2018) die Marktzulassung erhält und damit in Produktion gehen kann, der Menschheit eine Waffe gegen die tödliche Krankheit gegeben und in Zukunft wird man dadurch hoffentlich viele Menschen vor dem Ebola-Virus bewahren können.

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Für die über 10.000 Ebola-Toten kommt diese Mittel jedoch vier Jahre zu spät. Dies offenbart   ein grundsätzliches Problem bei Virus-Epidemien: Es gibt oftmals keine direkte Therapiemöglichkeit für die Viruserkrankung; die Schutzimpfungen (passiv und aktiv) kommen meistens zu spät und stehen nicht zur Verfügung, wenn sie dringend gebraucht werden. Warum ist das so? Wie kann man das ändern? Dazu bedarf es einen kleinen Exkurs in die medizinischen Zusammenhänge:

Infektionskrankheiten, also ansteckende Krankheiten, können entweder durch Bakterien, Viren oder Pilze verursacht werden. Pilzerkrankungen werden in diesem Kontext allerdings außen vor gelassen. Bakterien sind kleine Organismen, die alle notwendigen Bedingungen für die Definition eines biologischen Lebewesens erfüllen: sie haben einen eigenen Stoffwechsel und können sich fortpflanzen, um nur zwei Merkmale zu nennen. Kommt es bei uns Menschen nun zu einer bakteriellen Infektion, also dem Eintritt von Bakterien in unseren Körper und kann unser Immunsystem die schädlichen Bakterien (Bakterien sind nicht per se schädlich) nicht von alleine bekämpfen, können diese Infektionen tödlich sein. In so einem Fall haben wir glücklicherweise spätestens seit 1941 Medikamente, die gegen diese biotischen (altgr. bios „Leben“) Vorgänge wirken können: die Antibiotika. Gegen Bakterien, also kleine lebendige Mikroorganismen, helfen Antibiotika, indem sie die Fortpflanzung oder den Stoffwechsel der Bakterien angreifen. Es gibt zwar verschiedene Antibiotika-Gruppen für die verschiedenen bakteriellen Erkrankungen und nicht jedes Antibiotikum ist für jeden bakteriellen Infekt geeignet, aber selbst, wenn das Bakterium noch nicht genau diagnostiziert wurde, kann man mit Breitbandantibiotika effektiv gegen den Infekt vorgehen. Wir verdanken Antibiotika eine deutlich erhöhte Lebenserwartung und eine verbesserte Lebensqualität im Vergleich zu den Menschen aus einer Zeit, in der es noch keine Antibiotika gab und eine infizierte Wunde zum Tod führen konnte.

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Soweit trifft das auf Bakterien bzw. bakterielle Infektionen zu. Viren hingegen sind im Vergleich zu Bakterien viel kleiner und zählen nicht zu den Lebewesen, da sie die erforderlichen Merkmale des biologischen Lebens nicht erfüllen: sie haben weder eine eigene Fortpflanzung noch einen eigenen Stoffwechsel (tatsächlich ist es innerhalb der Biologie umstritten, ob Viren nicht doch zu den Lebewesen gezählt werden können, da sie über Erbinformation verfügen). Antibiotika, die nur gegen biotische/lebedinge Erreger wirken können, helfen somit nicht bei viralen Erkrankungen.

Obwohl Viren keine eigene Fortpflanzung haben, vermehren sie sich. Dies funktioniert indem sie eine Wirtszelle (zum Beispiel eine menschliche) befallen und sich über diese fortpflanzen. Leidet ein Mensch an einer viralen Erkrankung und wird versucht den Virus an seiner Fortpflanzung zu hindern, müsste man die körpereigenen Zellen angreifen. Es gibt zwar Virostatika (also Medikamente gegen Viren), diese sind aber meist erregerspezifisch -Breitbandvirustatika gibt es nicht. Sofern ein Impfstoff vorliegt, kann man Menschen gegen Viruserkrankungen helfen, auch dann, wenn der Mensch beriets infiziert ist. Gibt es aber kein Mittel gegen einen spezifischen Virus, kann man nur die Symptome behandeln und dem körpereigenen Immunsystem so die Möglichkeit geben, den Virus selbst zu bekämpfen. Auf diese Weise wird aktuell auch das Ebola-Virus therapiert. Virale Erkrankungen haben für den Menschen den Vorteil, dass Viren, die einmal von unserem Immunsystem erfolgreich bekämpft wurden, in Zukunft sehr viel schneller und effektiver bekämpft werden, das unser Immunsystem eine Art Gedächtnis für Viren hat. Das ist der Grund, warum wir im Erwachsenenalter viele Kinderkrankheiten kein zweites Mal bekommen.

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Für die Impfstoffentwicklung heißt das aber, dass für jeden Virus ein eigener Impfstoff entwickelt werden muss. Ein erregerspezifisches Virustatikum muss also immer erst neu erforscht werden. Selbst wenn ein möglicher Impfstoff gefunden worden ist, müssen verschiedene Tests an Tieren und dann auch an Menschen durchgeführt werden, bevor er eine Marktzulassung erhält und produziert werden kann. Auch wenn massiv Forschungsgelder ausgeschüttet werden und alle Forscher der Welt an einem Impfstoff arbeiten, wird es immer mehrere Jahre dauern, bis dieser auch tatsächlich erhältlich ist. Natürlich können Viren auch mutieren und damit Schutzimpfungen unterlaufen.

Wird also kurzfristig ein Impfstoff für einen Virus benötigt, ist dieser in vielen Fällen schlicht nicht erhältlich. Für das Ebola-Virus wird nun vielleicht vier Jahre nach der Ebola-Epidemie ein Impfstoff vorhanden sein. Aber was ist mit dem Zika-Virus oder anderen Viren, die in Zukunft zu einer Epidemie führen könnten?! Das Problem, Impfstoffe häufig nur zeitlich verzögert zu haben, wird die Menschheit wohl auch noch die nächsten Jahrzehnte begleiten. Was ist also zu tun? Wie kann man dennoch effektiv helfen? Wie kann HITA e.V effektiv helfen?

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Eine Infektionskrankheit lässt sich am besten bekämpfen, wenn sie an der Ausbreitung gehindert wird. Wenn kein Impfstoff vorhanden ist, bleibt das Mittel der Prävention. Ein Impfstoff für das Ebola-Virus ist zwar nicht bekannt, sehr wohl aber die Übertragungswege und damit auch, wie man eine Übertragung des Virus verhindern kann. In diesem Kontext sollte festgehalten werden: Das Ebola-Virus nicht über die Luft übertragen wird. Die Schutzanzüge und die Sonderisolierstationen in den Krankenhäuser sind viel mehr eine Vorsichtsmaßnahme, da über die Luft Körperflüssigkeiten eines Ebola-Infizierten übertragen werden könnten. Normalerweise gilt aber, dass nur durch direkten Kontakt mit einem Infizierten, vor allem mit Körperflüssigkeiten, eine Übertragung erfolgen kann. Für einen kurzen Zeitraum ist eine Übertragung auch durch Gegenstände möglich (zum Beispiel die Kleidung eines Infizierten), sofern diese in Kontakt mit infizierter Körperflüssigkeit gekommen ist. Solange man keine offenen Wunden an den Händen hat (auch keine kleinen Hautrisse) kann man den Virus sogar durch Händewaschen von der Hand entfernen. Einfachste Hygienemaßnahmen können ausreichen, um sich vor dem Virus effektiv zu schützen.

Das Problem liegt eigentlich an einer anderen Stelle: Dieses Wissen über Infektionskrankheiten und der Übertragung des Ebola-Virus ist den Betroffenen in den meisten Fällen nicht bekannt. Wie eingangs bereits geschrieben, sind vor allem arme Menschen von der Erkrankung betroffen. Hinzu kommt die Kultur der Menschen in Westafrika: Gegessen wird vor allem mit den Fingern, oftmals auch ohne sich vorher die Hände zu waschen. Dies geschieht aus Unwissenheit über Hygiene und Infektionskrankheiten heraus. Außerdem werden tote Angehörige von den Familien gewaschen, sodass auch auf diese Weise häufig Übertragungen stattgefunden haben, wenn der Tote mit dem Ebola-Virus infiziert war. Die Regierungen der betroffenen Staaten haben natürlich darauf reagiert und mit Plakaten überall im Land versucht die Bevölkerung zu informieren und zu Hygienemaßnahmen aufzufordern. Doch auch diese Plakate haben vielen Menschen nicht mehr helfen können.

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Es stellt sich also die Frage, wie man auf schnellstem Wege die Masse der Menschen erreichen kann. Es gibt in Liberia ein flächendeckendes Mobilfunknetz. Dies ist zwar sehr störungsanfällig, aber es funktioniert und in Liberia kamen im Jahr 2014 etwa 733,5 Mobilfunkverträge auf 1000 Einwohner (Zahlen von weltalmanach.de entnommen). Es ist schwer zu glauben, aber die Hauptstadt Liberias hat keine funktionierende Abfallentsorgung, Mobilfunknetz gibt es aber auch in den ländlichsten Regionen Liberias. Mit den anderen Staaten, die vom Ebola-Virus betroffen waren, sieht es genauso aus. Wir von HITA e.V haben dieses Potenzial schon früh erkannt und versuchen seitdem diese vorhandenen IT-Strukturen in Afrika für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung zu nutzen. Wenn jeder Handybesitzer in Liberia über sein Handy Informationen über das Ebola-Virus erhalten könnte und diese Informationen/Anweisungen umsetzen würde, wäre der Prävention Genüge getan. Das können einfache Textnachrichten sein, aber auch Videos oder Animationen, in denen komplexe Zusammenhänge erklärt werden. Bis hin zur Telemedizin ist alles möglich. Über das Mobilfunknetz kann man zudem auch kurzfristig reagieren.

Wir suchen mit einfachsten Mitteln – indem wir nämlich bereits vorhandene Strukturen nutzen – das Gesundheitssystem in Afrika effektiv zu verbessern. Indem wir auf moderne zukunftsfähige Technologien setzen, sind wir in der Lage auf zukünftige Probleme zu reagieren und sie zu lösen. Haben Sie Fragen zur Arbeit von HITA e.V oder wollen Sie wissen, wie Sie uns unterstützen können? Dann kontaktieren Sie uns. Schreiben sie uns zum Beispiel eine Email an info@hita-ev.org.

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Gefüllter Container Richtung Ghana!

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Können Sie sich vorstellen, wie viel in einen 40-Fuß Container passt? Ein solcher Container ist 12 Meter lang, 2,35 Meter breit und 2,39 Meter hoch – das ergibt 28,37 m² Grundfläche und 67,7m³ Volumen. Und genau dieses Volumen brauchten wir für unsere Spendenaktion! Der Container ist gepackt und bis auf den letzten cm³ gefüllt. Unglaublich, aber wir haben es – Dank Eurer / Ihrer Hilfe geschafft, unseren ersten Container voller Hilfsgüter auf den Weg nach Ghana zu bringen.

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Neben den 5 Krankenhäusern, die wir in der Voltaregion mit medizinischem Gerät, Medikamenten, Messinstrumenten, Mobiliar und Einrichtungsgegenständen ausstatten können, haben wir 2 vollständige Computer-Labs mit mehr als 80 PCs, 20 Laptops für Lehrer und Tutoren, mehrere Netzwerke für Schulen und Krankenhäuser und vor allem das erste Campus W-LAN für Westafrika verpackt. Darüber hinaus haben wir verschiedene Server im Gepäck, die es uns ermöglichen, die erste „Electronic Library“ aufzubauen. Wir sind froh, dass wir diese Idee, bei der Studentinnen und Studenten Zugriff auf Lehrmaterial über Mobilfunktelefone erhalten, endlich umsetzen können. Ein ganz großes Dankeschön geht auch an die kräftigen Hände der beiden Helfer Benedikt Seidl und Wael, ohne die die Packaktion nicht funktioniert hätte.

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Bitte drücken Sie uns die Daumen, dass alles auch gut und rechtzeitig im Hafen von Tema in Accra ankommt. Von dort wird der Container per LKW von unserer Partnerorganisation, der „Chances Foundation“, in den Osten Ghanas, nach Ho in der Voltaregion transportiert. Ab dem 22. März werden dann 5 Vereinsmitglieder für 2 Wochen nach Ho reisen, um dort sowohl die Verteilung der Hilfsgüter zu beaufsichtigen als auch vor allem den Aufbau der Computerlabs und der Netzwerke zu koordinieren. Im Sinne des „Empowerments“ werden dazu unsere IT Spezialisten ihre Kollegen vor Ort ausbilden. Darüber hinaus führen wir während dieser Zeit Trainings für TutorenInnen und StudentInnen durch, um sie darin zu befähigen, mit unseren Angeboten auch nach unserer Abreise umgehen zu können.

Herzlichen Dank für Eure/ Ihre Hilfe!
Thomas Erkert, Daniel Schleßmann und Günther Michels
Vorstand Healthcare Information Technolgy for Africa, e.V., www.hita-ev.org

WIR SUCHEN WEITERHIN NACH NEUEN MITGLIEDERN UND SIND AUF EUREN SUPPORT UND FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG ANGEWIESEN, UM UNSERE PROJEKTE UMSETZEN ZU KÖNNEN.

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Afrikas erstes Campus W-LAN

Unterzeichnung des Memorandum of Understanding (MoU) mit SONAM 2017

Unterzeichnung des Memorandum of Understanding (MoU) mit SONAM im Jahr 2017

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Sponsoren, liebe Förderer und liebe Spender, aber auch liebe Interessierte und Neugierige,

erst einmal vielen Dank an alle, die sich aktiv, passiv oder mit einer Spende an dieser Aktion beteiligen bzw. schon beteiligt haben. Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir senden am 18. Februar unseren ersten Container mit medizinischen Hilfsgütern, zwei kompletten Computerlabs und einem kompletten Campus W-LAN nach Ho in Ghana. Von Krankenhausbetten über Einrichtungsgegenständen, von Ultraschallgeräten über Fieberthermometer, von Verbandsmaterialien bis hin zum Blutzuckermessgerät haben wir schon unzählige Spenden erhalten. Vielen Dank dafür!

Krankenzimmer in einer Geburtsklinik (Bettwäsche gibt es nicht)

Krankenzimmer in einer Geburtsklinik in der Region Ho in Ghana (Bettwäsche gibt es nicht)

Auch im Bereich unserer eigentlichen Zielsetzung, nämlich der Verbesserung der Ausbildung von Krankenschwestern und Hebammen sind wir einen großen Schritt weiter. Mit mehr als 90 Rechnern können wir nun zwei Computer Labs aber auch einige zusätzliche Stellen an der Universität Ho ausstatten. Auch dafür herzlichen Dank!

Patientenaktenablage in einer Geburtsklinik in der Region Ho in Ghana

Patientenaktenablage in einer Geburtsklinik in der Region Ho in Ghana

Thomas Erkert hat darüber hinaus von seiner Vorbereitungsreise nach Ghana Lehrbücher mitgebracht, die wir nun – nachdem die rechtliche Situation zu unseren Gunsten geklärt ist, einscannen werden, um so den Studentinnen und Studenten die Möglichkeit zu bieten, über das erste Campus-WLAN Afrikas über ihre Mobiltelefone  auf eine elektronische Bibliothek zugreifen zu können. So trägt HITA dazu bei, dem Mangel an Lehrbüchern zu begegnen.

Vollständige Pressemittleilung:  Spendenaktion und erstes Campus WLAN Afrikas  ( Download: PDF  /  Word )

Krankenhausapotheke

Krankenhausapotheke in einer Geburtsklinik in der Region Ho in Ghana

Wenn Ihnen unsere Aktivitäten gefallen und Sie unsere Ideen unterstützen wollen, dann haben Sie jetzt noch Gelegenheit dazu. Bitte spenden Sie uns Rechner, Laptops, medizinische Geräte oder unterstützen Sie uns finanziell. Wir freuen uns über Ihre Hilfe!

>>>  Informationen zur Mitgliedschaft mit Onlineformular: http://www.hita-ev.org/?page_id=683

>>>  Informationen zu Sachspenden mit Onlineformular: http://www.hita-ev.org/?page_id=632

>>>  Informationen zu Geldspenden mit Kontodaten: http://www.hita-ev.org/?page_id=635

Ihr HITA e.V.  Vorstand,

Thomas Erkert, Günther Michels, Daniel Schleßmann

Weihnachtsgrüße und Containerverschiffung

Ein Weihnachtsgeschenk in Großversion

„Heathcare Information Technology for Africa e.V.“ (HITA) bedankt sich bei allen Mitgliedern, Freunde und Unterstützer in diesem Jahr, sucht neue Mitwirkende und berichtet über die anstehende Containerverschiffung von hochwertigen medizinischen Geräten und Computern nach Tema in Ghana.

Die Verschiffung unseres ersten 40 Fuß Containers voller medizinischer Hilfsmittel und Computer steht am 17. Februar 2018 an, hier sind wir besonders stolz darauf, in einem derartigen Umfang wirksam sein zu können! Die Vorbereitungen sind natürlich bereits in vollem Gange und wir benötigen gerade jetzt Ihre Unterstützung, beispielsweise kann eine Mitgliedschaft bei HITA ein prima Weihnachtsgeschenk sein und dient einem guten Zweck.

Nach einer ausgiebigen Ghana-Reise von Vorsitzendem Thomas Erkert und HITA Experten Karsten Gareis im März 2017, konnten wir neue Partnerschaften mit der School of Nursing and Midwifery (SONAM) und der Universität in Ho in der Volta Region schließen. Dort werden nächstes Jahr Campus WLANs (Wireless Local Area Network) eingerichtet, also Funkzonen auf dem Universitätsgelände, in denen die Studenten per Smartphone, Tablet oder WLAN-fähigem Laptop auf das Internet zugreifen können. Außerdem wurden fünf Healthcare Center im Großraum Ho aufgesucht, um Bedarfsanalysen zu fehlendem medizinischen Equipment durchzuführen. Diese wurden mit Ärzten und Beteiligten ausführlich bearbeitet und verifiziert, entsprechend dieser Auswertungen konnten wir im Anschluss die Zusammenstellung unserer aktuellen Spendenaktion entwerfen. Zusätzlich stellen die gesammelten Daten die Grundlage für die Installation der Technik und den Aufbau der geplanten WLANs durch die HITA-Fachinformatiker Leonhard Dittmann und Shaun Beason im kommenden Frühling dar. Das Konzept mit den Intranets und WLANs ist eine innovative Idee, fast jeder verfügt dort zumindest über ein billiges aber mit allen Grundfunktionen ausgestattetes Smartphone. Oft fehlt es aber weit an jeglicher Infrastruktur, um derartige Systeme überhaupt einrichten zu können. HITA hilft und baut auf, wie und wo es eben nötig ist und dies bereits seit August 2011. Es ist aber abhängig von unserem Budget, ich welchem Ausmaß wir tätig sein können.

Professionelle Entwicklungshilfe in Ghana heißt für uns: HITA besteht aus einem Netzwerk an Akademikern, Professionellen, Experten und vielen Menschen, die uns einfach unterstützen wollen. Wir kennen durch unsere jahrzehntelange Präsenz vor Ort die vorherrschenden Probleme und waren 2010 Preisträger bei der Auszeichnung „Deutschland – Land der Ideen“. Wir arbeiten mit dem Ministerium in Ghana und mit Universitäten und Fachschulen in Deutschland und vor Ort zusammen, um Bedarfe zu erkennen und dementsprechend darauf reagieren zu können. Wir führen gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort genau deshalb explorative Studien durch, um diese Bedarfe verifizieren zu können. Darüber hinaus führen wir Experteninterviews und empirische Befragungen durch, um unsere Hypothesen zu überprüfen bzw. Bedarfslagen zu erkennen. Im nächsten Schritt erarbeiten wir Lösungsvorschläge, die wir mit unseren Partnern in Ghana erproben und entsprechend anpassen. Unser Hauptziel ist das “enabling” unserer Partner vor Ort!

Wir suchen verstärkt weitere Mitwirkende und Unterstützung jeglicher Art: Geholfen werden kann auf vielseitige Weise, wir sind für die Umsetzung der Projekte auf Spendengelder angewiesen. Eine Mitgliedschaft ist eine kleine Jahressumme, hilft aber in der Gesamtzahl ungemein, um längerfristig planen zu können. Außerdem sind derartige Zuwendungen steuerlich absetzbar. Eine Mitgliedschaft kann man auch an jemanden verschenken.

In der aktuellen Spendenaktion werden hochwertige medizinische Hilfsmittel und Computer aus Deutschland nach Tema geschickt und dort an die Partnerinstitutionen von HITA verteilt. Damit auch alles wie geplant in die richtigen Hände gelangt, wenn der Container ankommt und die Einrichtung der Geräte und Systeme gewährleistet ist, werden HITA-Mitglieder bei der Verteilung und der Installation vor Ort sein. Wir organisieren eine Reise im März 2018 und bis dahin ist noch extrem viel zu tun. Helfen Sie uns dabei, mit einer Spende (http://www.hita-ev.org/?page_id=632), einer Mitgliedschaft (http://www.hita-ev.org/?page_id=683) oder mit Ihrer aktiven Unterstützung.

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2018!

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