Videokonferenz zwischen Ghana und der Hochschule Mannheim

Juni 18, 2020 in Ghana, Institutionen, Partner, Projekte von guenther_michels

Videokonferenz im ghanaischen Hinterland – ein transkontinentaler Austausch zwischen Experten

Schotterpisten, Buschbrände und sengende Sonne. Es ist ein brennend heißer Tag. Der Pick-Up verlässt knarzend die asphaltierte Straße aus Ho in Richtung Adaklu Waya. Ho, das ist die Regional-Hauptstadt der Voltaregion im Südosten von Ghana, nicht weit von der Grenze zu Togo entfernt. Die Voltaregion ist eine der ärmsten Gegenden in Ghana. Viele Menschen leben weit verstreut in kleinen Dörfern oder Siedlungen. Zu einem dieser Dörfer fährt der Pick-Up. Der Fahrer weicht gekonnt Felsbrocken und Schlaglöchern aus. Es ist wackelig. Die Fahrt ist zügig. Die Fenster sind zu, weil es sonst zu viel Staub und Dreck in das Auto wehen würde. Am Straßenrand sehen die Mitfahrer verbrannte Erde, Viehtreiben und Menschen, die in Kanistern Wasser aus einem Loch neben der staubigen Piste nach Hause tragen. Hier in der Volta-Region engagiert sich HITA e.V. für die Verbesserung der medizinischen Versorgung. Und ein HITA-Team ist an Bord des Pick-Ups. Thomas Erkert und Daniel Gerlach, beide im Vereinsvorstand von HITA e.V., überprüfen noch einmal die Technik. Petra Knott, früher Krankenschwester, heute Lehrerin, bereitet eine Check-Liste vor. „Wir hatten Zweifel, ob das alles so funktionieren würde, wie wir es in Deutschland vereinbart hatten!“, erinnert sich Daniel Gerlach, der für die technische Ausstattung verantwortlich war.

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Abbildung 1: E.P.C. Clinic in Adaklu Waya, Volta Region, Ghana

Nach rund einer Stunde ist die Ruckelei vorbei. Der Pick-Up biegt auf den Parkplatz vor einem modernen Gebäude ab, eine kleine Klinik für die medizinische Erstversorgung (Abbildung 1). Hauptsächlich sind es Malaria, Infektionen oder Wunden, die hier behandelt werden. Auch Kinder erblicken hier das Licht der Welt. Hinter den Türen ändert sich das Bild. Staubige Waschbecken ohne fließend Wasser, Patientenzimmer ohne Betten, Schaumstoffmatratzen auf dem Boden oder einem Holzpodest. Beim Bau des Gebäudes wurde, so der Eindruck der Experten aus Deutschland, die Einrichtung nicht berücksichtigt (Abbildung 2 und 3).

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Abbildung 2: In der E.P.C. Clinic Adaklu Waya fehlt es an Ausrüstung. Das Gebäude wurde durch eine Privatinitiative finanziert

Das HITA-Team geht vorbei am Operationssaal, oder dem, was so genannt wird. An eine Operation ist unter diesen Umständen nicht zu denken. Am Ende des Ganges ist der Empfang, davor ein Wartebereich. Hier werden die Experten aus Deutschland herzlich empfangen. Thomas Erkert, Petra Knott und Daniel Gerlach bringen langjährige Erfahrung aus dem Gesundheitsbereich mit. Togbe Lablulu freut sich über das Wiedersehen: „Ihr habt versprochen, dass ihr wiederkommt und ihr habt Euer Versprechen gehalten!“. Ein Togbe ist als Stammesführer mit einem Bürgermeister in Deutschland vergleichbar. Neben ihm ist ein Team aus Hebammen, Krankenpflegerinnen und -pflegern, sowie ein Vertreter des Klinikbetreibers anwesend. Die Spannung steigt.

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Abbildung 3: In der E.P.C. Clinic Adaklu Waya fehlt es an Ausrüstung. Das Gebäude wurde durch eine Privatinitiative finanziert

Schnell wird noch ein Banner von HITA e.V. aufgestellt und dann geht es los. Daniel Gerlach baut einen Laptop mit Webcam auf dem Empfangstresen auf. Daneben kommt ein Mobiltelefon für die Datenverbindung. Ein Klick, um den Videoanruf zu starten. Und es klingelt. Plötzlich Stimmen und Bilder aus Mannheim. Die Verbindung steht. Die Qualität ist gut. Die Studierenden aus Mannheim freuen sich auf der einen Seite der Leitung. Das medizinische Personal am anderen Ende der Leitung ist gespannt: die Studentinnen und Studenten der Hochschule Mannheim präsentieren den Prototypen einer App zur Dokumentation von Krankheitsverläufen in strukturschwachen Gegenden (Abbildung 4).

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Abbildung 4: HITA e.V. ermöglicht eine Videokonferenz zwischen der Hochschule Mannheim und medizinischem Personal aus Ghana

Diese App ist im Rahmen eines Design Thinking-Kurses entstanden. Design Thinking ist eine Methode zur Entwicklung von Systemen und Lösungen, bei denen die Nutzer, also hier Patienten und medizinisches Personal, im Mittelpunkt stehen. Die Krankenpflegerinnen und -pfleger in Ghana geben konstruktives Feedback und überlegen sich einen möglichen Einsatz der vorgestellten App in ihrem Klinikalltag. Der Klinikmanager bewertet die Ideen aus Deutschland als vielversprechend und würde sich über eine weitere Zusammenarbeit freuen. Die als Rückfalloption mitgebrachten Ausdrucke der vorbereiteten Präsentation kommen nicht zum Einsatz. Das Mobilfunknetz ist in Adaklu Waya ausreichend stark, um die Datenverbindung zu ermöglichen. Nach einer guten Stunde des Austausches folgt man, wie in Ghana üblich, dem Protokoll und Togbe Lablulu bedankt sich bei allen Beteiligten für die inspirierenden Einblicke und die Möglichkeit, in dieser besonderen Art mit jungen Menschen kontinentübergreifend zusammen zu arbeiten.

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Abbildung 5: Neben Krankenpflegern und Hebammen ist auch der Geschäftsführer der Klinikkette und der Togbe (Stammesführer) vor Ort

Geschafft! Es hat alles geklappt! Die Anspannung verfliegt und es wird noch ein wenig „geschwätzt“ (Abbildung 5). Daniel Gerlach baut die provisorische Videotelefonie-Anlage wieder ab. Petra Knott und Thomas Erkert richten gemeinsam mit dem Klinikpersonal noch zwei Patientenzimmer ein. In der Zwischenzeit hat eine Reinigungskraft den gröbsten Schmutz beseitigt. Moderne Patientenliegen, Betten und Möbel, die HITA e.V. als Spende eines Krankenhauses in Deutschland per Schiffs-Container nach Ghana gebracht hat, werden überprüft und dem Klinikpersonal erklärt: „Neben Sauberkeit und Hygiene ist es essentiell, dass die Möbel so aufgestellt werden, dass man die Patientinnen und Patienten von jeder Seite aus erreichen kann“, ist nur eine der vielen Hilfestellungen, die Petra Knott und Thomas Erkert mit dem Personal aus Ghana diskutieren (Abbildung 6 und 7).

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Abbildung 6: Das HITA-Team erklärt die Handhabung von medizinischer Ausrüstung und unterstützt bei der Einrichtung der Klinik

Um viele neue motivierende Eindrücke reicher, steigt das HITA-Team einige Stunden später wieder in den Pick-Up. Unterwegs fahren Arbeiter, Bauern und Schüler ein Stückchen mit. Sie steigen geschwind auf die Pritsche und klopfen an die hintere Scheibe, wenn sie wieder absteigen möchten, um den Weg zu ihrem Zuhause zu Fuß durch den Busch zu beenden. In der Dämmerung erreicht der Pick-Up wieder die Stadt Ho. Die Zusammenarbeit geht auch nach der Rückkehr der HITA-Experten nach Deutschland weiter. Aus dem Prototypen der App soll eine einsetzbare marktreife Lösung entwickelt werden. Das Pflegepersonal, der Klinikmanager und Togbe Lablulu sind gespannt auf das Ergebnis.

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Abbildung 7: Das HITA-Team erklärt die Handhabung von medizinischer Ausrüstung und unterstützt bei der Einrichtung der Klinik

Am 15. Juni haben wir ein Podcast mit weiteren aktuellen Informationen zu diesem Projekt auf unserer Audio-Plattform HITA Radio online gestellt. Die beiden HITA Vorstände Thomas Erkert und Daniel Gerlach berichten in einem aufschlussreichen Interview über die Entstehung des Projekt, der aktuellen Entwicklung der App und von der Video-Konferenz, die sie Anfang des Jahres während ihres Ghana-Besuchs gemeinsam mit Experten vor Ort und mit den Studenten in Mannheim geführt haben.

Über HITA e.V.:

Healthcare IT for Africa e.V. (HITA e.V., www.hita-ev.org) ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation. HITA e.V. ist ein Zusammenschluss von Experten und Expertinnen aus den Bereichen Bildung, Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheitswesen, Betriebswirtschaft, Management und Informationstechnologien, die sich alle ehrenamtlich engagieren. HITA e.V. realisiert seit 2009 Bildungsprojekte für Berufsschulen, sowie Telemedizin- und Infrastrukturprojekte für den Gesundheitsbereich. Der Fokus liegt aktuell auf den ländlichen Gebieten Ghanas. Als gemeinnützig tätige Nichtregierungsorganisation ist es die Vision von HITA e.V., mithilfe von eHealth- und mHealth-Technologien zur Optimierung der beruflichen Bildung des nichtärztlichen Personals beizutragen. Das sind Formen des Lernens, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien verwendet werden und die Möglichkeit besteht, portable Endgeräte, z.B. Smartphones oder Tablets, einzusetzen. Das Ziel von HITA e.V. ist die nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten Afrikas.

Artikel als PDF zum Download: HITA Videokonferenz

HITA erhält Auszeichnung gemeinsam mit Carlo-Mierendorff-Schule

Oktober 28, 2019 in Institutionen, Konferenz, Partner, Verein von guenther_michels

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Preisverleihung Hessische Umweltschule – Am 22. Oktober fand in Großkrotzenburg die Auszeichnungsveranstaltung für die Schulen statt, denen für die Schuljahre 2017/18 und 2018/19 der Titel „Hessische Umweltschulen“ verliehen wurde. Das gemeinsame Projekt der Carlo-Mierendorff-Schule (CMS) aus Frankfurt mit HITA hat dabei einen Preis erzielt, der von Frau Staatssekretärin Beatrix Tappeser vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) und von Herrn Ministerialdirigent Jörg Meyer-Scholten vom Hessischen Kulturministerium (HKM) an Vertreter der CMS und HITA vergeben wurde. Die Lehrerinnen und HITA-Mitglieder Petra Knott und Rachida Aouad waren als Projektkoordinatoren der Carlo-Mierendorff-Schule mit zwei Schülern aus der sechsten Stufe vor Ort, außerdem Daniel Gerlach als Vertreter von HITA. Mit Freude und Stolz auf die vollbrachte und geehrte gemeinschaftliche Arbeit konnten die fünf den Preis entgegen nehmen. Zudem informierte das Team mit einem Stand und drei Plakatwänden weitere interessierte Besucher.

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Computer Training School Akosombo

November 17, 2016 in Ghana, Institutionen von guenther_michels

Eine neue Institution wird auf unserer internationalen Plattform im worldwideweb vorgestellt: Die Ghana Korea Germany Church Mission Computer Training School (GKGCM) in Akosombo in der Volta Region. Es handelt sich um ein trilaterales Projekt der Presbyterianischen Kirche in Ghana, der koreanischen Kirche und der evangelischen Landeskirche der Pfalz. Der Direktor der Schule ist ein Missionspfarrer aus Korea, der seit über zehn Jahren in Ghana lebt und am 24. Juli 2004 die Schule eröffnete. Im Gremium der Schule sind außerdem von deutscher Seite Marianne Wagner aus Neustadt sowie Heidrun Perron aus Speyer vertreten. Weiterhin wird die Computerschule durch die Evangelische Mission in Solidarität unterstützt, unter anderem, indem sie deutsche Freiwillige nach Ghana sendet, um in der Schule für jeweils ein Jahr tätig zu sein. Daniel Schleßmann von HITA war vor Ort und hat uns schöne Fotos mitgebracht.

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Tamale, Kintampo, Tepa und Sefwi Wiawso

Mai 4, 2016 in Ghana, Institutionen, Partner, Projekte, Workshop von guenther_michels

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Nach dem Workshop in Accra machen sich unsere beiden HITA Experten auf den Weg nach Sefwi Wiawso im Osten Ghanas und die ersten Einrichtung im Land, mit der HITA seit einigen Jahren zusammenarbeitet und vor Ort tätig ist. Margarete Acquaah, die neue Schulleiterin, und zwei der Lehrer, die mit HITA schon seit 7 Jahren in Kontakt stehen begrüßten freudig den Besuch. Es wird einiges getan, auf dem Campus werden neue Studentenunterkünfte gebaut und es sollen in den nächsten Jahren bis zu 1000 Studentinnen in 4-Bett-Zimmern untergebracht werden können. Die Schule ist eine einzige Baustelle: neue Klassenräume, neue Unterkünfte für die StudentenInnen und sogar am Auditorium wird weitergebaut. Neue Waschräume und noch mehr Anpassungen sollen in nächster Zeit erfolgen, um bald bis zu 1800 Krankenschwestern und Hebammen ausbilden zu können. Nach einer weiteren Fahrtstrecke kommen die beiden schließlich in Tepa bei der HITA-bekannten Schulleiterin Victoria Asamoah an. Bei ihr hat HITA sowohl das Computerlab als auch ein Wiki für Schüler und Lehrer eingerichtet – außerdem waren verschieden Austauschstudentinnen von HITA dort stationiert. Die Direktorin und der IT-Tutor zeigten den Campus und vor allem das Computerlab; es ist noch alles so, wie HITA es vor Jahren eingerichtet hatte. Alles wird noch benutzt und funktioniert auch noch. Der einzige Unterschied zu früher besteht darin, dass die alten Computermöbel durch neue ersetzt wurden. In Tepa studieren mittlerweile 1300 Studenten und Studentinnen.

Am Ostersonntag ging es bereits weiter zur nächsten Station und die Besichtigung des Campus des Nurses und Midwives Colleges in Kintampo stand auf dem Programm. Dies ist vielleicht die größte Einrichtung dieser Art in Ghana und soll auch aufgrund der zentralen Lage eine der Schulen werden, die eine zentrale Rolle im Projekt erhalten werden. In Kintampo lernen circa 2300 Studenten, davon wohnen mehr als 1000 on Campus, der Rest nahe in der Stadt. Die Zeit wurde genutzt, um Befragungen mit Studenten vor Ort durchzuführen und praktische Informationen bezüglich der gängigen Handhabung von Mobiltlefonen und ihren Funktionen zu sammeln. Die letzte Station führte unsere Experten nach Tamale im Norden Ghanas. Hier wurde ein weiterer Workshop abgehalten, zu der Schulleiter und pädagogische Lehrkräfte aus der Upper West Region, der Upper East Region und der lokalen Region – der Nothern Region – geladen wurden. Gerade in den nördlichen und ländlichen Gebieten Ghanas steckt viel Potential und es besteht ein großer Bedarf nach neuen, praktischen und sinnvollen Lösungsmöglichkeiten zur Wissensvermittlung und deren Förderung. Die Teilnehmer nahmen die Ideen nicht nur begeistert auf, sondern entwickelten weiterführende Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

>> Link zum ausführlichen Reisebericht <<

 

Karsten Gareis erzählt uns im dritten Teil des Interviews über die weiteren Reise-Stationen und Ausbildungseinrichtungen.

INTERVIEW MIT KARSTEN GAREIS (TEIL 3 / 3)

Erster Teil des Interviews mit Karsten Gareis  (Thematik) -  Retrospect No.1

Zweiter Teil des Interviews mit Karsten Gareis  (Workshop Accra) -  Retrospect No.2

Ackerbau Projekt beim Ve Deme Waisenhaus

September 9, 2015 in Ghana, Institutionen, Projekte von guenther_michels

Das Ve Deme Waisenhaus in der Volta Region startete mit einem Projekt, um für die Einrichtung selbst Landwirtschaft zu betreiben und eigene Nahrungsmittel anzubauen. Ein Ziel ist es, mehr und mehr unabhängig und selbstversorgend funktionieren und agieren zu können. Bei einem Eigenanbau an Lebensmitteln werden zusätzlich Gelder gespart und es können insgesamt mehr Kinder in der Einrichtung mit Mahlzeiten versorgt werden und somit aufgenommen werden. Der Leiter Emmanuel Annabi schrieb einen Brief mit einer Bitte um Unterstützung für dieses Projekt. Am Ende des Artikels stehen die nötigen Informationen, um mit dem Waisenhaus Kontakt aufnehmen zu können und direkte Unterstützung zu liefern.

Emmanuel Annabi: “Ich hoffe es geht euch allen gut. Wir haben mittlerweile endlich neue Matratzen erhalten. Das ist großartig. Jetzt fangen wir an, das umliegende Land etwas mehr mit Ackerbau zu bestellen. Wir benötigen finanzielle Unterstützung, um dies durchführen zu können und letztlich unabhängiger für uns selbst sorgen zu können. Wir müssen eine Pacht für die Grundstücke zahlen, wir benötigen Dünger, Werkzeuge, Samen, Pflanzen und müssen auch Arbeiter bezahlen, die den Rest erledigen. Die Kinder sollten in der Schule sein. Wir suchen nach Unterstützern, die uns hier Hilfe bieten, damit wir in unserem Projekt voran kommen. Vielen Dank und Gott sei mit Euch.”

Hier einige Fotos von der ersten Bearbeitung des Landes, damit hier mal Ackerbau betrieben werden kann:

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Profil des Ve Deme Waisenhauses: http://www.hita-ev.org/?page_id=1338

KONTAKT. – Adresse: Volta Home Waisenhaus, Ve Deme, Afadjato South Constituency, Volta Region – Post Box 61 Ve Golokwati / VoltaRegion, Ghana – Email: annabiemmanuel@rocketmail.com – Telefon: +233246779677 / +233209006621 – Videoreport über die Waisenkinder von 2010, Nahrungspräparation und Fußballspiel ( Link1, Link2, Link3 ) – Website von privaten Unterstützern aus Australien: http://www.voltahome.org/home.html

Das etwas andere Weihnachtsgeschenk!

Dezember 17, 2014 in Allgemein, Institutionen, NGO, Partner, Projekte von guenther_michels

Weihnachten steht wieder vor der Tür und es ist die Zeit der Geschenke. An Weihnachten kommt man mit der Familie zusammen und alles dreht sich um die Nächstenliebe. Macht doch dieses Jahr mal das etwas andere Weihnachtsgeschenk und unterstützt Projekte in der Entwicklungshilfe in Afrika! Verschenkt eine Mitgliedschaft in unserem Verein an Freunde oder Angehörige!  Wie dies funktioniert und mehr über Spenden und die Mitgliedschaft erfahrt ihr hier.

Der HITA-Verein und die Vorstandsmitglieder die Thomas Erkert, Hildegard Machert und Corinna Hartmann wünschen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.

Profil von Schulen in Jamestown online

November 20, 2014 in Ghana, Institutionen von guenther_michels

Die neuen Profile von der Jamestown Noyaa School und von der Christ the King of Kings School im Hafenviertel von Jamestown sind online. Jamestown ist ein Viertel von der Hauptstadt Accra und das Fischerviertel ist ein besonders heruntergekommene Wohngegend. Die Infrastruktur und die hygienischen wie sanitären Anlagen sind veraltet, beschädigt oder einfach nicht vorhanden. Die Gemeinschaft lebt in dem Viertel ausschließlich von der Fischerei und der Weiterverarbeitung des Fangs. Die Kinder arbeiten bereits von klein auf in den Familiengewerben fleißig mit. Emmanuel Annabi und Emmanuel Mark-Hansen versuchen den Kindern mit ihren beiden Schuleinrichtungen die Möglichkeit eines Unterrichts und einer Zukunft außerhalb des Viertels zu bieten. In den Profilen findet ihr Fotos, Interviews, weitere Informationen über die Schulen und die genauen Kontaktdetails.

Profil der Jamestown Noyaa School:   >> Profil

Profil der Christ the King of Kings School:  >> Profil

HATS Profile sind online – Teshie und Tepa

Oktober 28, 2014 in Ghana, Institutionen, Partner von guenther_michels

Die Profile der Nursing and Health Assistant Training Schools (HATS) in Tepa und Teshie sind online. Die Schule in Tepa nimmt an dem “Mobile-for-good”-Programm von HITA und Vodafone teil, die Schule in Teshie in ebenfalls in einer Zusammenarbeit mit HITA und stellte für das Hebammenprojekt die Hebammen-Ausbilderin Sandra Opoku, die von April bis Juli 2014 mit der Hebammen-Ausbilderin Afua Sarpong von Tepa in Deutschland war.

Hier geht´s zum Profil von der Nursing and Healt Assistant School in Tepa  >> Profil

Hier geht´s zum Profil von der Nursing and Healt Assistant School in Teshie  >> Profil

Spende an Solid Rock Association

Oktober 20, 2014 in Ghana, Institutionen, NGO, Partner von guenther_michels

Während des Aufenthaltes von HITA Representant Günther Michels wurde ein Computer an die Solid Rock Association übergeben. Dies soll ebenfalls der erste Schritt für eine mögliche zukünftigen Zusammenarbeit darstellen. Die Solid Rock Association ist eine NGO, die vor allem in den Armenviertel in und um Accra aggiert. Eines ihrer Zentren befindet sich mitten im Slum hinter dem Center for National Art and Culture. Die ehrenamtlichen Helfer versuchen einen Rückzugspunkt zu bieten, um die Kinder von den Straßen zu holen. Im Vereinshaus wird gespielt, getanzt und Musik gemacht. Durch künstlerische Betätigungen und einem entsprechenden Unterricht soll den Kindern ermöglicht werden, eigene Kreativität zu entdecken, zu erkennen, eigene Schaffenskräfte zu erfassen und dadurch neue Zukunftsperspektiven zu bieten. Zusätzlich werden weitergehende Themen wie Mathematik, Englisch, Geographie oder die Arbeit mit Computer eingebaut.

Hier geht es zum Profil der Solid Rock Assciation mit weiteren Informationen, Fotos und Interviews: >> Profil

KONTAKT. Adresse: P.O.BOX AC 571 Art-Center, 00233 Accra – Email: solidrockassoc2009@yahoo.com – Telefon: +233 302976342 (Office) / +233 243322558 (Mobile) – Facebookseite: https://www.facebook.com/pages/Solid-Rock-Association/127926080617268?fref=ts – Präsident: Arkaah Kobina – Email: arkaahkobina@gmail.com

Neues Profil von der Gbi Special School

Oktober 8, 2014 in Ghana, Institutionen, Partner von guenther_michels

Das neue Profil der Gbi Special School in Gbi Kledzo nahe Hohoe in der Volta Region ist online.  Auf der Seite sind Interviews mit dem Direktor Reverend Gerhardt Charles Gbekle, mit weiteren Angestellten und ein Video von der Einrichtung. Die Special School ist eine Einrichtung für Kinder mit körperlichen oder geistigen Behinderungen. Der Schule fehlt es an finanziellen Mitteln und (professionellen) Mirarbeitern. Mit 2 Cedi 20 Pewsewas (ca. 60 Cent) pro Kind pro Tag muss die Schule für Essen, Kleidung, medizinische Grundversorgung, Lernmaterial und sonstige notwendigen Ausgaben aufkommen, was schlicht weg einfach nicht möglich ist, um hier eine angemessene Erziehung zu bewerkstelligen. Der Reverend benutzt sogar sein privates Fahrzeug um Versorgungsgüter zur Schule zu bringen oder Kinder ins Krankenhaus. Die Schule ist in einer Verbindung mit ARDI, die vor Kurzem Kleidung, Spielsachen und Lernmaterialien an die Schule gebracht haben. Für weiter Information folgt dem Link.

Hier geht´s zum  >> Profil

Kontakt. Adresse: Gbi Kledzo / Hohoe Volta Region – Telefon: +233208213828 / +233244148420 – Email: cgbekle@yahoo.com HITA Profile: ARDI-Facebookalbum: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1478109459105950.1073741829.1478074972442732&type=3